Kurzinformation

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Cruciferi  Sancti  Stephani  Regis

(SZENT ISTVÁN LOVAGREND)

Die erste Jahrtausendwende nach Christo, der Anfang des neuen Jahrtausends hat im Heiligen Lande die Christenverfolgung und die Zerstörung der Kirchen mitgebracht. In 1017 man hat mit der Sicherung der freien Ausübung der Religion diese schwere Periode beendet und erst dann sind die Christen zurückgekehrt und die Kirchen renoviert. Diese Zeit war der Anfang der Entwicklung der christlichen Ritterorden: in den 1020-er Jahren hat man in Jerusalem das Wallfahrthaus und Spital zur Ehre des heiligen Johannes der Täufer gegründet, wovon in der Mitte des XII. Jahrhunderts der Malteser (Johanniten) Ritterorden entstand; von 1027 beginnt man wiederaufbau der Heiligen Grabkirche und um sie baut sich der Ritterorden des Heiligen Grabes bis Mitte der 1100-en Jahren auf; und der ungarische König Stephan der Heilige gründet seit 1018 Wallfahrthäuser von Jerusalem bis Rom auch wovon zwischen 1150 und 1160 der Ritterorden Cruciferi Sancti Stephani Regis entsteht. Wie alle christliche Ritterorden – auch der Ritterorden des Heiligen Stephans – direkt von Papst abhängig war. Nach dem entgültigen Verlieren des Heiligen Landes die Stephanieten funktionierten mit ungarischem Zentrum in Esztergom weiter, dann während des langen türkischen Krieges ihre Geschichte auf längere Zeit unterbrochen wurde.

Die ungarisch-christliche, ritterliche Idee war vom Anfang an wichtiges Element des christlichen souverän Ungarns und persönlich König Stephan der Heilige hat das organisatorische Fundament durch die Gründung der Spitäle und Wallfahrthäuser zustande gebracht. Ladislaus der Heilige – der Ritterkönig – hat dieses Werk fortgesetzt, welches dann vom König Géza II. in der Mitte des XII. Jahrhunderts mittels des Ritterordens Cruciferi Sancti Stephani Regis vervollständigt wurde. Dazwischen unsere Herschern im Lande haben die anderen christlichen Ritterorden – die Malteser, die Rittern des Heiligen Grabes etc. – unterstützt. Eben deswegen am Ende des XX. Jahrhunderts während der hoffnungsvollen Periode in unserem Lande, die Ritterorden haben einerseits ihre hierige Tätigkeit erneut aufgenommen, anderseits nach einer längeren Vorbereitungsperiode hat Cardinal Dr. László Paskai Erzbischof vom Esztergom-Budapest am 20. August 1993 die Tätigkeit des Ritterordens des Stephan des Heiligen, als kirchliche private Vereinigung, erlaubt.

Die Cruciferi Sancti Stephani Regis betätigt sich in der Rechtsordnung der katholischen Kirche, folglich kirchliche (und dadurch auch weltliche) Rechtsperson. Der Erzbischof von Esztergom-Budapest ist die Oberbehörde, der gleichzeitig der Hauptschutzherr des Ritterordens wurde. Das Mutterland des Ritterordens ist Ungarn bzw. die Hauptdiözese Esztergom-Budapest. Der Ritterorden hat katholische und protestantische Abteilungen und ausser den katholischen Christen als Mitglied des Ordens die Kalvinisten oder Lutheranern Christen können aufgenommen werden. Der Oberhaupt des Ritterordens ist Katholiker. An Hand freiwilligen Entschlußes jede christliche Person kann aufgenommen werden, die den Bedingungen entsprechen. Die Stephanieten würdigen gleicherweise als Tugend das asketische Leben und die christliche Ehe.

Die grundsätzliche Zielsetzung des Ritterordens ist die Förderung der göttlichen Herrlichkeit durch die Lebensführung der Mitglieder für das Glauben und das universelle Christentum sowohl mit dem für das Ungartum geleisteten Dienste und mit der Nächstenliebe. In diesem Sinne wird durch ihn die Tugend der Liebe und Brüderlichkeit verbreitet und verstärkt, das Liebeswerk der Barmherzigkeit besonders für die Kranken, Wanderer, Wallfahrer, Flüchtlingen, Heimatlosen, Verbannten, Verlassenen und Armen geübt und das Glauben an Gott verstärkt. Eine wichtige Aufgabe ist die Hilfe und Unterstützung den Opfern der ausserordentlichen Katastrophen und Kriege.

Eine Spezialaufgabe des Ritterordens bedeutet den Interessen der ungarischen Nation zu dienen, die historischen Tradition zu pflegen und mit besonderer Aufmerksamkeit den Ungarn jenseits der ungarischen Grenzen besonders im Karpathen-Tal zu helfen basiert auf das christliche Glauben, christliche Moral.

Der Ritterorden der Zielsetzungen zu Liebe sammelt und nimmt spirituelle und finanzielle Gabe an, die dann im Sinne des Glaubens und der ritterlichen Tugend utilisiert werden. Für die Verwirklichung der o.g. Ziele bittet die Cruciferi Sancti Stephani Regis gefällige Kollekte und unterstützende Mitwirkung von jeder opferwilligen Seele.

 

Die Daten des Ritterordens des Heiligen Stephans:

            Titelkirche:     die Basilika des Heiligen Stephans und die Kapelle der Heiligen Rechter Hand

            Adresse:  H-1014 Budapest, I. Úri u. 49.   Telefon:  +36-1-3382-560

            Webseite:  http://stefanitalovagrend.communio.hu//

            Bankkonto:  Magyarországi Volksbank Rt. H-1088 Budapest, Rákóczi út 7.

                        Kontonummer: HUF (Ft)       14100019-34297249-01000005



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